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Altes Feuerwehrgerätehaus

Der Tuspo Weende hat 2020 das Gebäude übernommen.

Feuerwehrgebäude in Weende mit Aussichtsturm und großen roten Garagentoren. Wolkiger Himmel im Hintergrund.

Es ist fast ein Weender Wahrzeichen – das alte Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr gegenüber vom Freibad.

Weender*innen kennen den markanten Turm, der viele Jahre zum Trocknen der Schläuche genutzt wurde. Inzwischen hat die Feuerwehr an der neuen Weender Sporthalle ein neues Domizil erhalten und ist aus dem alten Gebäude ausgezogen.  

Der Tuspo Weende hat 2020 das Gebäude übernommen.

Zunächst musste es von der Stadt Göttingen an die GoeSF übergehen, dann war der Weg frei für den Tuspo. Für die angrenzende Turnhalle besteht seit 40 Jahren ein Nutzungsvertrag und so hat man diesen auf das alte Feuerwehrgerätehaus erweitert. Der Tuspo ist damit nicht Eigentümer des Gebäudes, aber eine Vertragslaufzeit von über 30 Jahren lässt eine langfristige Planung des Vereins zu.  

 

Gelände weiterhin sportlich nutzen 

Die Entwicklung  Feuerwehrwesen war nicht ohne die Turnbewegung denkbar. In vielen Dörfern wurde die erste Feuerwehr aus den Mitgliedern des Turnvereins gebildet. Aber diese Tatsache reicht nicht, um aus einem Feuerwehrgerätehaus eine Turnhalle zu machen.  

„Zunächst einmal gilt es, das Gelände für den Sport zu retten“ so die einhellige Meinung des Tuspo-Vorstandes. Schließlich gab es seitens der Stadt auch Überlegungen, die Gesamtfläche für den Wohnungsbau zu nutzen. Diese Gedankenspiele gehören nun der Vergangenheit an. Natürlich gibt es seitens des Vorstands einige Ideen zur weiteren Nutzung, „aber wir sind da nicht das Maß aller Dinge. 

„Jede Idee ist willkommen.“ Eine Realisierung setzt aber voraus, dass die zukünftigen Nutzer auch zur Finanzierung beitragen. Aktuell ist noch nicht einmal entschieden, ob die GoeSF oder der Tuspo Bauherr wird, aber kostenlos wird die Nutzung nicht sein. Entweder der Verein muss eine angemessene Pacht bezahlen oder aber Zinsen und Tilgung aus einem Kredit tragen. Und diese Kosten müssen durch die Nutzer aufgebracht werden.  

Eine Besichtigung durch Fachleute ergab, dass die Verwendung von Abrissholz von vor knapp 90 Jahren für einen Abriss spricht. Dann wird das Gelände ein völlig neues Aussehen erhalten. „Wenn ein Abriss mit anschließendem Neubau die beste Lösung ist, dann sollten wir versuchen diesen, zumindest den Abriss, in Eigenregie zu bewerkstelligen. Das sichert uns den größtmöglichen Einfluss auf die weitere Entwicklung“. 

 

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